Donnerstag, 10. April 2014

Und Twitter sah, dass es Facebook war

© Twitter
Ungefähr seit September 2012 habe ich einen Account bei Twitter. Und auch wenn das vergleichsweise nicht besonders lang ist, wundert es mich doch immer wieder, welchen Wandel die Website seitdem durchgemacht hat.

Bei meiner Anmeldung zum Beispiel hat mir an Twitter die Übersichtlichkeit besonders gut gefallen. Doch Twitter wollte diese offensichtlich nicht behalten. Schon vor einigen Monaten führten sie ein neues Design ein - inklusive komischer blauer Linien, Bilder-Vorschau und ausgeklappten Buttons. Aber das war immernoch nicht genug: Man wollte irgendetwas großes, unübersichtliches - und das hat man jetzt gefunden.

Twitter hat nun also schon wieder etwas neues verzapft - und gleich mal klargemacht, wohin die Reise geht: Selbstverständlich ist Facebook das Vorbild. So besitzt das neue Design nun einen überdimensionalen Header, der von dem Profilbild überdeckt wird. Darunter gibt's drei Spalten: Links die Bio, Follower und Fotos / Videos, in der Mitte die Tweets in überdimensional großer Schrift und rechts die Trends sowie "Wem folgen?"-Informationen. Übersichtlich ist meiner Meinung nach anders.

© Screenshot Twitter

Ok, einige gute Funktionen hat das neue Design doch. Als User kann man nun einen Tweet auswählen, der angepinnt wird und somit immer über allen anderen des Streams steht. Außerdem kann man die Tweets jetzt auch direkt filtern: Man kann auswählen, ob man alle Tweets, nur Tweets mit Medien oder nur Tweets ohne Antworten angezeigt haben möchte. Das war bislang verifizierten Accounts vorbehalten.

Trotzdem frage ich mich, wo das noch hinführen soll: Anscheind versucht man, krampfhaft Facebook nachzumachen. Ich jedenfalls bin froh, dass es noch Clients wie zum Beispiel TweetDeck gibt.

Twitter hat angekündigt, das neue Design schrittweise für alle Accounts einzuführen. Einige besonders große Accounts haben dieses jedoch jetzt schon. Als einer der ersten deutschen Accounts zum Beispiel hat @HalliGalli das neue Design aufgedrückt bekommen.

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